Tag 16: Dieses Mal ist (wieder einmal) alles anders

Es soll doch bitte ein gutes Omen sein, dass ich erst nach dem 16. Tag den ersten Eintrag verfasse.

Weshalb ich erst jetzt schreibe, fragt Ihr?

Ich kann die Beiträge mit einem Countdown, der nach wenigen Tagen schon wieder grandios scheitert, selber nicht mehr sehen. Gerade habe ich meine letzten Beiträge gelesen und allesamt gelöscht. Diese Selbstvorwürfe bringen nichts und interessieren niemanden.

Ich beobachte mich selber: Nach einem rekordhohen Verlust waren die ersten zwei Wochen einfach zu überstehen. Jetzt fühlt es sich schwieriger an. Auch jetzt gehören die ersten Gedanken des Tages dem Spiel. Bevor ich diesen Eintrag begonnen habe, war das Craving auch stark spürbar. Ich habe heute keine gute Laune. Ich habe Schmerzen in meinem linken Fuss (Arthrose) obwohl ich mich dafür deutlich zu jung fühle. Auch mit meiner Selbstständigkeit läuft es harzig. Umso wichtiger ist es nicht Geld aus dem Fenster zu werfen.

Ich muss mir neue Hobbys suchen. Vor allem muss ich aber auch neue Problembewältigungsstrategien entwickeln. Jetzt würde ich nämlich normalerweise in einen Kiosk stolpern, einen Hunni auf irgendetwas setzen und das gute Gefühl der Ablenkung geniessen. Weit weg wären die schlechten Gefühle, die mit dem Verlust einkehren. Der Verlust, der unweigerlich nicht sehr lange auf sich Warten liesse. Deshalb bleibe ich standhaft und konzentriere mich auf meinen Verstand. Spielen ist keine Lösung!

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