Ein allerletztes Mal

Dieses Mal ist es Krajinovic, der gegen Djere das Racket schwingt. Rekordhohe CHF 5’000 hat er für mich auf dem Schläger. Im besten Fall gehe ich mit rund der Hälfte Gewinn raus, im allerwahrscheinlichsten Fall gibt das die nächste Klatsche an meinen Kopf.

Ich kann meine Emotionen schlecht beschreiben. Damit ich nicht nervös jeden Ballwechsel verfolge, bin ich weg von Zuhause und sitze in einem Migros Restaurant. Auf meinem Smartphone sind alle Apps, die das Resultat ausspucken könnten vorsorglich blockiert. Ich habe noch 1,5 Stunden Ruhe. Die Ruhe vor dem Sturm.

Was danach? Wo habe ich mich da reinkatapultiert? Wann nimmt das bloss ein Ende?