Gespräche mit seiner Sucht

Sucht: Hey, hee Du!

Ich: Ja? Was willst Du schon wieder?

Sucht: Ich will Dir helfen. Ich sehe doch, dass es Dir nicht wirklich gut geht. Im Gegenteil. Du brauchst eine kleine Aufmunterung. Mach doch nicht so ein Gesicht.

Ich: Wie willst Du mir schon helfen? Du hast mir die ganze Scheisse ja erst eingebrockt.

Sucht: Ach komm, das miese Gefühl kannst Du schnell wieder los werden. Gib doch einfach einen kleinen Tipp ab. Ein überschaubarer Betrag, der Dir nicht weh tut. Dann geht es Dir auch gleich viel besser.

Ich: Nein, nein und nochmals nein. Dieses Mal bleibe ich stark.

Sucht: Das hast Du noch jedes Mal behauptet und nach zirka einer Woche hattest Du jeweils vergessen wie schlecht es Dir ging und hast Dich mir wieder zugewendet. Zu Recht! Ich bin die Einzige, die Dir das gibt was Du brauchst und Dich von diesen elenden Gedanken befreit.

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