„Nur durch Mut kann man sein Leben in Ordnung bringen“

Dieses Zitat stammt von Luc de Clapiers.

Ich öffne WordPress und merke einmal mehr, dass der Titel „ein allerletztes Mal“ sehr treffend gewählt ist. Wie viele „allerletzte Male“ hatte ich seit ich mittels dieses Blogs versucht hatte von dieser alles durchdringenden Sucht los zu kommen? Unzählige.

Aber was bleibt dem Mensch am Schluss ausser aus der erneuten Niederlage Hoffnung zu schöpfen? Auch dieses Mal versuche ich es positiv zu sehen. Für die Überwindung der Sucht ist ein krachender Verlust allemal sinnvoller als ein fetter Gewinn. Ziemlich bald schossen mir die Gedanken in den Kopf: Vielleicht beurteile ich die Situation falsch. Vielleicht habe ich nicht verloren, sondern das Wichtigste zurückgewonnen: mein Leben

An solchen Tagen fühle ich mich arbeitsunfähig. Ich würde lieber absaufen in der Welt meiner Gedanken. Als ob darin die Lösung liege. Als ob ich mir nicht schon alles x-mal durch den Kopf habe gehen lassen.

Und trotzdem. Das Gefühl sagt mir, dass ich alles schon weiss aber die Puzzleteile falsch zusammensetze. Vielleicht ziehe ich auch die falschen Schlüsse? Vielleicht bin ich zu wenig mutig mein Leben wirklich zu verändern.

Wer bin ich denn noch wenn man mir meine Sucht nimmt? Womit verbringe ich meine Zeit wenn nicht mit Recherchieren von Sportberichten? Was soll meine Gedanken leiten wenn nicht dieser Drang?

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