Tag 19: UI = E – R

Heute habe ich eine Unglücklichkeitsformel gefunden: UI = E – R 

Sie ist natürlich nur metaphorisch anzuwenden, wird aber in meinem Hirn hängen bleiben. Die Aussage liegt darin, dass das eigene Glück davon abhängt wie weit Realität und Erwartungen auseinanderklaffen. Von Natur aus sind wir darauf ausgelegt die Realität möglichst nahe an unsere Wünsche anzugleichen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Sobald aber aus den Wünschen Erwartungen werden, seien es nur schon solche die man an sich selber richtet, wird es schwierig. Jede erfüllte Erwartung gibt dazu Anlass eine noch höhere, noch schwieriger zu erreichende zu stellen. Ein Teufelskreis.

An diesen Erwartungen bin ich zum Beispiel gestern gescheitert. Gestern war mein Anspruch an mich selber einmal mehr zu hoch und abends war ich frustriert. 

Das Erwartungsmanagement an mich, aber auch bei meinem Umfeld ist im Moment mein grösstes Lernfeld. Die Fallhöhe wird mit der Abstinenz mit jedem Tag höher. Hoffen wir, dass ich im gleichen Ausmass Fortschritte mache, die den enormen Druck an mich selber relativieren.

Es ist aber auf jeden Fall ein gutes Gefühl auf dem Weg zu sein!

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