Tag 24: Monday

Ich würde nicht so weit gehen wie Garfield und sagen, dass ich Montage hasse, aber dieser Wochentag rangiert auf meiner Wochentagshitliste auf Platz 7.

An Montagen habe ich oft gezockt. An Montagen habe ich es oft mit der guten Ernährung nicht so ernst genommen und an Montagen bin ich oft abends vor dem Fernseher eingeschlafen.

Wie sieht das heute aus? Mit Zocken ist nix. Es reizt mich auch überhaupt nicht. Naja, das mit dem Essen und dem faul rumliegen, das reizt noch immer. Ich möchte den Abend aber sinnvoll nutzen und starte ihn mit einem kurzen und leichten Jogging. Nach einem solchen Start ist es dann meist nicht mehr so leicht ungesund weiterzufahren, weil es das Laufen ja ad absurdum führen würde.

Tag 19: UI = E – R

Heute habe ich eine Unglücklichkeitsformel gefunden: UI = E – R 

Sie ist natürlich nur metaphorisch anzuwenden, wird aber in meinem Hirn hängen bleiben. Die Aussage liegt darin, dass das eigene Glück davon abhängt wie weit Realität und Erwartungen auseinanderklaffen. Von Natur aus sind wir darauf ausgelegt die Realität möglichst nahe an unsere Wünsche anzugleichen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Sobald aber aus den Wünschen Erwartungen werden, seien es nur schon solche die man an sich selber richtet, wird es schwierig. Jede erfüllte Erwartung gibt dazu Anlass eine noch höhere, noch schwieriger zu erreichende zu stellen. Ein Teufelskreis.

An diesen Erwartungen bin ich zum Beispiel gestern gescheitert. Gestern war mein Anspruch an mich selber einmal mehr zu hoch und abends war ich frustriert. 

Das Erwartungsmanagement an mich, aber auch bei meinem Umfeld ist im Moment mein grösstes Lernfeld. Die Fallhöhe wird mit der Abstinenz mit jedem Tag höher. Hoffen wir, dass ich im gleichen Ausmass Fortschritte mache, die den enormen Druck an mich selber relativieren.

Es ist aber auf jeden Fall ein gutes Gefühl auf dem Weg zu sein!

Tag 18: Hoffen auf den Misserfolg

Da ich sportinteressiert bin und immer war, verfolge ich auch jetzt das Geschehen.

Witzigerweise hat sich mein Interesse aber um 180 Grad gedreht. Habe ich früher gehofft, dass meine Vermutung eintreffen, hoffe ich jetzt auf möglichst viele Belege dafür, dass ich mich „richtig“ entschieden habe. Ein Zeichen, das ich das Drumherum, das ja nur besser sein kann, einfach noch immer zu wenig gewichte.